Der Pflegeprozess – professioneller Ansatz der Problemlösung in der Pflege

In diesem Seminar stehen unterschiedliche Pflegeprozessmodelle sowie Ansätze zur Problemlösung im Fokus. Ebenso werden Fallbeispiele aus der Praxis besprochen.

Zielgruppe
- Praxisanleiter/-innen aus der stationären und ambulanten Pflege
- Interessierte examinierte Pflegekräfte
Inhalte
- Unterschiedliche Ansätze der Problemlösung
- Historische Entwicklung
- Gesetzliche Grundlagen
- Theoretischer Hintergrund des Pflegeprozesses
- Vorstellung div. Pflegeprozessmodelle
- Pflegediagnosen (NANDA-I; ENP) und Pflegeprobleme
- Assessmentnutzung im Pflegeprozess
- Pflegeprozess in der Praxis – ein Widerspruch?
- Üben an Fallbeispielen
Termine
Datum Uhrzeit Ort
4/15/2021 09:00 - 16:30 Uhr Raum 12
Ort
Akademie der Kreiskliniken Reutlingen
Daimlerstr. 23
72793 Pfullingen
Kursleitung
Oliver Coolens
Lehrer
Schule für Pflegeberufe
Kreiskliniken Reutlingen GmbH
Kosten
Die Kursgebühr beträgt 120,- €


Die Teilnahme ist für MitarbeiterInnen der Kreiskliniken Reutlingen GmbH mit genehmigtem Fortbildungsantrag kostenfrei.
Hinweis
Es handelt sich hier um eine Fortbildung nach dem Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) und der dazugehörenden PflBAPrV §4 Abs.3: „Die Befähigung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter ist durch eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 300 Stunden und kontinuierliche, insbesondere berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden jährlich gegenüber der zuständigen Behörde nachzuweisen.

Ausbildungen in den Gesundheitsfach-, Sozial- und Pflegeberufen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie:
Auszug aus der Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zur Sicherung der Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen während einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite sowie aus der Corona-Verordnung der Landesregierung vom 28. Juli 2020 (CoronaVO).

"Die Praxisanleitungen in den Einrichtungen nach § 7 Abs. 1 Pflegeberufegesetz müssen aufgrund von § 4 Abs. 3 S. 1 Pflegeberufe-Ausbildungs- und –Prüfungs-verordnung eine kontinuierliche, insbesondere berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden innerhalb eines Jahres dem örtlich zuständigen Regierungspräsidium nachweisen. Da durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Fortbildungsverpflichtungen erschwert sind, wird geregelt, dass der Zeitraum für den Nachweis für das Jahr 2020 auf den 30. September 2021 verlängert wird.

Abweichend hiervon können Fortbildungen, die innerhalb der ersten zwei Monate des Folgejahres abgeleistet werden, zum Nachweis der Fortbildungsverpflichtung des Vorgängerjahres eingereicht werden. Das zuständige Regierungspräsidium kann zudem bei längeren Abwesenheiten beispielsweise aufgrund einer Erkrankung oder Mutterschutz / Elternzeit oder in besonderen Härtefallen im Einzelfall längere Fristen für Nachweise genehmigen."